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Trapet Burgund Cuvée Ostrea 2018 - Biowein

Produktinformationen "Trapet Burgund Cuvée Ostrea 2018 - Biowein"

Parker Punkte 90-92

Der Name dieser Gevrey-Chambertin-Cuvée stammt von der kleinen Auster Ostrea acuminata, die versteinert im Weinberg zu finden ist.

Die meisten der für die Cuvée verwendeten Trauben stammen aus Weinlagen am Hang von Brochon, zum Beispiel aus den Parzellen Dérée oder Champérier, die sich seit 1860 im Besitz der Familie befinden und in denen die ältesten Rebstöcke des Gutes stehen. Insgesamt wurden Trauben von 2,5 Hektar für diese Cuvée verwendet.

Der Jahrgang ist für Jean Louis Trapet einer der besten in der Geschichte der Domaine.

Diese Einschätzung wird dadurch unterstützt, dass der 2018er Chambertin Grand Cru mit der höchsten Punktzahl aller Weine aus Neal Martins 2018er-Verkostung für Vinous hervorgegangen ist.

Der Latricières-Chambertin lag nur knapp dahinter. Das Jahr begann mit einem frühen starken Austrieb, der etwas später dadurch relativiert wurde, dass ein feuchter Mai Mehltau brachte und auf natürliche Art die Menge begrenzte. Danach wurde es heiß und trocken, doch die starken Frühjahrsregen hatten die Wasserspeicher der Weingärten aufgefüllt. Im Juli kam etwas Regen hinzu, und bis zur Lese am 4. September blieb es warm, teils war es sogar heiß und trocken. Die Lese erfolgte bis zum 12. September unter idealen Bedingungen. Die einzige Herausforderung: Man musste schnell sein; denn innerhalb von fünf Tagen legte der Zuckergehalt der Beeren um 25 Gramm (!) zu. Da die Beeren dickschalig waren, die Kerne reif und die Rappen gut verholzt, entschied sich -Louis für eine 70 %ige Ganztraubenvergärung. Die Rappen brachten mehr Struktur und etwas Kühle in den Biowein, und der langsame Austritt des Zuckers sorgte für Finesse. Beim Ostreakam rund 20 % neues Holz zum Einsatz.

Transparentes Rubinrot.

Neben dem Gevrey-Chambertin Village, der ganz Gevrey repräsentieren soll, stammt der Ostrea vornehmlich von den Lagen am Hang von Brochon. Der Ausdruck dieser Lagen ist deutlich dunkler und würziger. Hier finden sich mehr dunkle Beeren, etwa schwarze Johannisbeeren und Blaubeeren, Sauerkirschen und Zwetschgen. Dazu kommen getrocknete Tabakblätter, Erde, Unterholz und indische Gewürze sowie Stein.

Am Gaumen bietet dieser Bio-Ortswein viel Substanz, Tiefe und eine wahrhaft grandiose Länge.

Hier findet sich viel Kirsche, wiederum Johannisbeere, vor allem aber ein nobles pudriges Tannin und ein reifes prägendes Säuregerüst. Der hohe Anteil von Ganztraubenvergärung ist exzellent integriert und sorgt für ein zusätzliches Maß an Grip, aber auch an Raffinesse in diesem sehr delikaten Wein, der einen feinen Biss hat, über eine kreidig mineralische Substanz verfügt und somit fantastisch geschliffen daherkommt. Vergleicht man ihn mit den drei Grand Crus des Hauses, so hat man hier gleichsam einen kleinen Latricières vor sich. Doch was heißt hier klein? Einen Ortswein auf einem solchen Niveau dürfte man überhaupt nur extrem selten finden. Der Ostrea besitzt ein Potential für sicherlich anderthalb Jahrzehnte, und es lohnt sich, bei diesem Trapet die Entwicklung zu verfolgen. Doch (leider) ist dieser Biowein schon jetzt so offen, dass es schwer fallen dürfte, ihn im Keller zu vergessen.

Allergene: enthält Sulfite
Anbaugebiete: Burgund
Flaschengröße: 0,75l
Geschmack: trocken
Herkunftsland: Frankreich
Hersteller: Domaine Trapet - 14 Rue des Prés, 68340 Riquewihr, Frankreich
Jahrgang: 2018
Kontrolle durch: FR-BIO-01
Prämierung: ja
Rebsorten: Pinot Noir
Vorh. Alkohol ( Vol%): 13
Weinart: Rotwein
Weinstil: Holzfass, ausgewogen

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Premium Bio-Rotweine

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Clos du Moulin aux Moines Burgund Pommard 2018 - Biowein
Pommard liegt zwischen Beaune und Volnay, wo die Côte de Beaune eine leichte Kurve in Richtung Autun macht. Diese Ländereien gehörten früher den Herzögen von Burgund und der Abtei von Cîteaux. In der Appellation, die als eine der Ersten im Jahr 1936 den AOC-Status erlangte, werden nur Rotweine aus Pinot noir erzeugt. Der »Pommard Village« stammt aus vier unterschiedlichen Parzellen. Die kleinste Parzelle befindet sich auf dem Weinberg Croix Planet, und sie bringt üppige und volle Weine hervor. Weitere Parzellen in den Weinbergen Vaumuriens und Vignots sind mit alten Reben bestockt, die dem endgültigen Verschnitt Feinheit und Struktur verleihen. Hinzu kommen Parzellen im Weinberg La Vache, einem Climat im Zentrum der Appellation, die für Mineralität sorgen. Insgesamt wird Frucht von rund einem Hektar verwendet. Die Reben stammen aus den Jahren 1947, 1983, 1988 und 1999 und stehen auf Höhen zwischen 270 und 362 Metern auf tonig kalkigem Untergrund. Nach Handlese, Teilentrappung und Spontanvergärung wurde der Wein über zwölf bis 15 Monate in Pièces und Tonneaux ausgebaut. Der Neuholzanteil lag bei lediglich 5 %. Leicht transparentes intensives Rubinrot Im Auftakt wirkt der »Pommard Village 2018« beeindruckend sinnlich und einladend.Hier verbinden sich aufs Beste dunkle Fruchtnoten mit feinstem Holz, Vanille und Zimt, etwas Rauch und Leder, Unterholz und leicht trockenem Moos. Eine feine Würze begleitet die dunkle Frucht, alles wirkt ausgeglichen und stimmig. Am Gaumen ist der »Pommard« geradezu cremig und samtig in der Textur. Tannin und Holz schaffen eine gelungene Struktur, die Säure ist lebendig und präsent. Auch hier beeindrucken die Balance und die Sinnlichkeit dieses Weines, bei dem eine reife dunkle und kirschige Frucht auf Noten von Minze trifft. Im Finale wird das mineralisch lebendige Gerüst offensichtlich, der Wein bleibt bis zum Schluss spannend und voller Energie. Er zeigt eine ganz leichte beabsichtigte und geradezu romantisch wirkende Note eines goût de campagne. Das ist in sich geschlossen, stimmig und sehr gelungen.

Inhalt: 0.75 Liter (65,33 €* / 1 Liter)

49,00 €* 55,00 €* (10.91% gespart)
vorher 55,00 €*
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Romanesca Moulin-à-Vent Champ de Cour - Naturwein
Die Lage Champ de Cour in Moulin-à-Vent umfasst 31 Hektar, von denen die Chastels 1,2 Hektar besitzen. Die Lage befindet sich südöstlich des Ortskerns auf tiefgründigem verwitterten Granit sowie auf Piedmont, altem alluvialen Schwemmland. Der Gamay noir à jus blanc, wie er vollständig heißt – es gibt auch durchgefärbten Färber-Gamay –, ist rund 50 Jahre alt und erbringt zwischen 25 und 35 hl/ha. Nach Handlese und Sortierung wurden ganze Trauben eingesetzt. Unbeschädigte Beeren wurden auf den Grund des Betoncuves gelegt, angequetschte darüber, sodass der Gamay eine Macération semi-carbonique durchlaufen konnte. Der Wein wurde danach für ein Jahr im Zementtank ausgebaut. Dunkles Granatrot. Im Duft bietet der Champ de Cour eine reife Frucht von rotem und dunklem Beerenkompott wie auch von zerstoßenen dunklen Himbeeren und Walderdbeeren sowie einigen Brombeeren. Dazu gibt es Noten von reifen Schwarzkirschen, Sternanis und ein wenig Zimt, Bresaola und Veilchen. Es wirkt warm und würzig mit einem kühlen steinigen Zug. Am Gaumen zeigt sich der Moulin-à-Vent beeindruckend saftig und fleischig, kraftvoll und muskulös, gleichzeitig seidig elegant mit einer raffinierten Säurestruktur und einem feinen Extrakt. Die Frucht wirkt dunkel und ist durchsetzt mit Gewürzen, sie ist konzentriert und reif, aber immer klar und präzise.

Inhalt: 0.75 Liter (25,33 €* / 1 Liter)

19,00 €* 21,00 €* (9.52% gespart)
vorher 21,00 €*
Tipp
Piece de Roche Corbières Rouge Château La Baronne - Biowein
Pièce de Roche oder 'das steinige Stück', so könnte man etwas ungenau den Namen des Weinbergs in unmittelbarer Nähe zum Château übersetzen. Er wurde 1892 von einem gewissen Monsieur Roche mit Carignan bepflanzt und eigentlich stammt sein doppeldeutiger Name auch daher: 'Herrn Roches Parzelle‘. Ein Großteil der Stöcke stammt immer noch von damals. Die Erträge sind extrem niedrig und entsprechend konzentriert. Die Biobearbeitung des Weinbergs ist reine Handarbeit, weil moderne Traktoren nicht zwischen die damals noch engeren Reihen passen. Der Lohn dieser Mühen ist ein Wein, so charaktervoll und knorrig wie die Stöcke. Mit roter Frucht, Tabak, Leder, interessanten animalischen Anklängen, guter Säure und elegantem Tannin. Sein Reifepotenzial ist enorm, die sortentypisch feine Säure hält den Wein scheinbar ewig frisch. Lange vor dem Klimawandel gepflanzt, scheint Carignan mitten im Klimawandel neu aufzublühen.

Inhalt: 0.75 Liter (38,65 €* / 1 Liter)

28,99 €*